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Schildkröteneier ausbrüten oder besser doch nicht?

Nicht jedes Ei muss in den Brutapparat. Auch dann nicht, wenn wir uns bewusst dafür entschieden haben Jungtiere nach zu ziehen. Natürlich wäre es völlig unsinnig Eier zu inkubieren ohne überhaupt ein passendes Männchen zu haben. Das wäre doch tatsächlich verlorene Mühe.

Die Frage, ob das Männchen auch wirklich zum Weibchen passt ist jedoch nicht unbedeutend. Abgesehen von den vielen unterschiedlichen Arten, so teilt sich schon die, am häufigsten gehaltene Art, die Griechische Landschildkröte, in zwei Unterarten. Die Westliche (Testudo hermanni hermanni, kurz thh) und die Östliche (Testudo hermanni boettgeri, kurz thb)  Unterart. Diese beiden Unterarten muss man natürlich kennen und auseinander halten können um eine Artenvermischung (Bastardierung) zu vermeiden.  Um alles noch ein bisschen komplizierter zu machen kommt, speziell bei der östlichen Unterart noch eine weitere Lokalform dazu. Die Dalmatinische Landschildkröte (Testudo hermanni hercigovinencis, kurz  thherci) Bei der westlichen Unterart gibt es noch weitaus mehr Lokalformen, je nachdem aus welchem Gebiet das Tiere stammt, spricht man von einer toskanischen thh, einer Kalabrischen, einer Spanischen,....u.s.w. Eine artenreine Vermehrung ist nicht nur aus Artenschutzgründen wichtig (wir werden/sollen/dürfen die Tiere ja ohnehin nicht wieder in der freie Wildbahn aus wildern) sondern auch um Arten und Unterarten nicht miteinander zu vermischen. Teilweise sind die Tiere in ihrer ursprünglichen Größe derart unterschiedlich, dass man sich wundern mag, wie eine Verpaarung überhaupt möglich ist. Sie ist es jedoch, leider nicht immer ohne ernsthafte Paarungsverletzungen.

Ist man sich sicher, welcher Art und welcher Unterart seine Tiere angehören und hat man auch ein entsprechendes Männchen und möglichst mehrere Weibchen, so sollte man auch noch den Gesundheitszustand der Tiere begutachten. Sind es starke, gesunde und normal gewachsene Tiere, so spricht nichts dagegen die Tiere miteinander zu verpaaren. Handelt es sich jedoch um kränkelnde und schwache Schildkröten, Tiere mit rachitisch deformierten Schwanz  oder einem verformten Panzer, sodass eine Eiablage oder eine Paarung nicht ohne Verletzungen vor sich gehen kann, so sollte man sich selbst und vor allem seinen Tieren die Qual ersparen. Schließlich sollten es gute, starke und gesunde Gene sein, die im Jungtier weitergetragen werden.

Eine Frage sollten, ja müssen wir uns natürlich auch stellen

und das ist auch schon das nächste Thema:

Mach es überhaupt noch Sinn, diese, so oft gequälte Schildkrötenart künstlich zu vermehren?

Ein spannendes Thema?

Wenn auch du darüber diskutieren möchtest, im

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hast du dazu die Möglichkeit.

5 Ansichten

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